Freitag, 28. April 2017
Montag, 20. März 2017
Montag, 6. März 2017
Donnerstag, 29. Dezember 2016
ART TENTATION MONACO 2016
Art Tentation Monaco 2016
Die Art Tentation Monaco 2016 fand vom 22. bis 25. September in Monte Carlo statt.
In einem YouTube Video zeige ich einige Eindrücke über teilnehmenden Galerien
und den Arbeiten ihrer Künstlern, natürlich auch Fotos von Monte Carlo.
und den Arbeiten ihrer Künstlern, natürlich auch Fotos von Monte Carlo.
Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen und ein erfolgreiches und glückliches Neues Jahr.
Samstag, 3. Dezember 2016
Armenien, ein unbekanntes Land.
Kulturdialog
Armenien https://youtu.be/EnqvFXN-DdM
und Fotomaterial aus den vom Kultur Dialog organisierten
Rundreisen.
Weiteres Film und Bildmaterial: https://youtu.be/bL7Rh0cochw
Armenien, Land
Armenien ist ein Binnenstaat im Kaukasus und liegt im Bergland zwischen
Georgien, Aserbaidschan, dem Iran und der Türkei.
Amtssprache: Armenische Sprache
Währungen: Arche Noah, Armenischer Dram
Armenien ist ein uraltes christliches Land, mit einer eigen Sprache und Schrift
und einer christlichen Kirche, die bereits Anno 600 Staatskirche wurde und eine
große historische Vergangenheit hat.
S.H. Garegin II, Oberster Patriarch
(Katholikat aller Armenier in Edžmiadzin/Armenien)
Die Geschichte Armeniens ist natürlich geprägt von der
Erinnerung an die Opfer die durch die türkische Verfolgung und die Zeit während
der sowjetischen Herrschaft, die noch heute nachwirkt, weil dieses Land auch
weitgehend von Energielieferungen aus Russland und Iran abhängig ist.
Das große Kapital kommt weitgehend von den
Auslands-Armeniern und fließt überwiegend in die Metropole Eriwan. Die
abendlichen Werbemittel stehen denen in USA an nichts nach.
In Eriwan herrscht eine rege Bautätigkeit, große
neue Boulevards mit parkähnlichen Zwischenräumen und acht bis zehnstöckigen
Hochhauszeilen entstehen. Alles in sehr aufwändiger Bauweise aus dem dort
landesüblichen rotgelben und beigen Gestein gebaut.
Sieht sehr gut aus, aber die Steine werden vor Ort geschnitten und gesägt, leider tragen die Arbeiter keinen Atemschutz, was sicher zu einer Staublunge führt.
Was den Autoverkehr betrifft, muss man starke Nerven haben. In Eriwan wird sehr schnell und auf den teilweise dreispurigen Straßen gefahren. Neben Rotlicht oder Grün zeigt ein daneben liegender Signalkasten die Sekunden an, wie lange die jeweilige Phase noch dauert.
Man begrüßt sich mit lautem Hupen oder macht sein neben sich fahrenden Verkehrsteilnehmer darauf aufmerksam, dass man die Spur wechseln will oder sonstiges. Jetzt ist mir auch klar geworden, wozu eine Hupe dient. Ohne Hupen geht es nicht, trotzdem habe ich kein zerbeultes oder beschädigtes Auto gesehen.
Überwiegend werden in Eriwan fast nur große Limousinen, neuste Geländewagen deutscher und japanischer Hersteller gefahren. Dazwischen sieht man Taxis,
die
in alten Ladas oder Fahrzeugen aus ehemals sowjetischer Produktion kommen. Dabei
handelt es sich um Taxis, die aus dem Umland von Eriwan kommen, um sich ein par
Drams (die armenische Währung) zu verdienen. Lediglich die Funktaxis kommen aus
Eriwan. Ob es Lizenzen für die Taxis aus dem Umland gibt, konnte ich nicht
ermitteln.
Die Fahrkosten innerhalb der Metropole Eriwan betrage
in der Regel 600 Drams, was nach unserer Währung etwa einem Euro entspricht. Ein
Liter Benzin mit höherer Oktanzahl kostet 460 Drams, also nicht einmal ein
Euro.
Da Armenien eine eigene Schrift besitzt, aber die Stadt- und Straßenpläne für die Touristen mit lateinischer Buchstaben beschriftet sind, kann man den Taxifahrern nicht zeigen wohin man will, denn die Taxifahrer können die lateinische Schrift nicht lesen und so kommt man ohne einheimische Führer nur mit ans Ziel.
Einmal hat uns eine Polizeistreife unterwegs aufgenommen und nach einigen Telefonaten mit ihrer Zentrale ins Hotel gefahren. Sie kannten dann sogar meinen Namen. Kommt sicher daher, weil man sich mit allen Passdaten anmelden muss.
Da Armenien eine eigene Schrift besitzt, aber die Stadt- und Straßenpläne für die Touristen mit lateinischer Buchstaben beschriftet sind, kann man den Taxifahrern nicht zeigen wohin man will, denn die Taxifahrer können die lateinische Schrift nicht lesen und so kommt man ohne einheimische Führer nur mit ans Ziel.
Einmal hat uns eine Polizeistreife unterwegs aufgenommen und nach einigen Telefonaten mit ihrer Zentrale ins Hotel gefahren. Sie kannten dann sogar meinen Namen. Kommt sicher daher, weil man sich mit allen Passdaten anmelden muss.
Wenn man von Eriwan wieder in Bad Godesberg angekommen
ist, meint man hier herrsche
Friedhofsruhe.
Die Menschen in Armenien sind aber von großer Freundlichkeit und Gastfreundschaft. Sie leben überwiegend noch im Familienverbund.
Die Menschen in Armenien sind aber von großer Freundlichkeit und Gastfreundschaft. Sie leben überwiegend noch im Familienverbund.
Die Umgangssprache ist armenisch oder russisch,
Armenier mit höherer Schulbildung beherrschen überwiegend auch die englische
Sprache. Unsere Gastgeber, die Stiftung Kulturdialog Armenien, hatten uns von
Studenten die Germanistik studieren als Führer begleiten lassen.
Alle Künstler des Workshops waren in der Villa Delenda
untergebracht. Wir wurden morgens um 10:00 Uhr von Taxis abgeholt oder konnten
gemeinsam zum Armenian
Center for
Contemporary Experimental Art gehen.
Armenisches Zentrum für Zeitgenössische und Experimentelle Kunst ( NPAK / ACCEA )
Dort entstanden dann die Arbeiten der Künstler unter dem
Titel “TIME AND SPACE”. Natürlich zeitgenössisch und überwiegend
gegenstandslos. Drei Künstler waren daneben noch musikalisch tätig und
komponierten ein Musikstück für Hang, Harfe und Duduk. Das Stück wurde anlässlich
der Vernissage uraufgeführt.
Jürgen Middelmann (Bonn, Deutschland)
Rosa Gisladottir (Reykjavik, Island)
Yuriy Ivashkevich (Frankfurt, Deutschland)
Tigran Sahakyan (Jerewan, Armenien)
Tamara Volgger (Salzburg, Österreich)
Hamlet Havsepyan (Jerewan, Armenien)
Ashot Grigoryan (Jerewan, Armenien)
Harutyun Chqolyan, Flöte (Jerewan, Armenien)
Christian Schratt, Duduk (Salzburg, Österreich)
Zu hören und zu sehen im Video, welches ich nach
unserer Rückkehr aus den dort von mir gemachten Bild- und
Filmaufzeichnungen produziert habe:
Erzbischof Asoghik Karapetiyan
(Direktor der Kirchenmuseen und Archive von Etschmiadzin)
und die
Präsidentin von „Kulturdialog Armenien“, Sona Harutyunyan
(Direktor der Kirchenmuseen und Archive von Etschmiadzin)
und die
Präsidentin von „Kulturdialog Armenien“, Sona Harutyunyan
http://youtu.be/EnqvFXN-DdM
Montag, 24. Oktober 2016
Rheinromantik
Die Zeitspanne ab Ende des 18. bis hinein ins späte 19.
Jahrhundert gilt als die Zeit der Rheinromantik.
Vor allem Künstler und Literaten suchten in der Zeit der beginnenden
Industrialisierung das Unverfälschte und Ursprüngliche der Natur.
© Fritz Engelhardt,Weinlese, Pastell, 50 cm x 70 cm, 2016
Erste Spuren dieser beginnenden romantischen Verklärung finden sich schon bei Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Hölderlin und Heinrich von Kleist. Doch erst die Beschreibung Friedrich Schlegels von seiner Rheinreise 1802 und das 1801 von Brentano veröffentlichte Gedicht „Zu Bacharach am Rheine“, der damit einen der wohl berühmtesten Rheinmythen schuf, lösten den frühen Rheintourismus aus.
© Fritz Engelhardt, Aurora, Siebengebirge, 80 cm x 100 cm, Öl auf Baumwolle, 2013
Romantische Reiseberschreibungen
von Achim von Arnim, Clemens Brentano und Victor Hugo erhielten mit den Bildern
von William Turner, Lasinzky und Christian Georg Schütz ein Gesicht.
Lord Byron machte die Rheinlandschaft in England berühmt und die Aufhebung der französischen Kontinentalsperre 1814 brachte die britische Aristokratie ins Rheintal.
Lord Byron machte die Rheinlandschaft in England berühmt und die Aufhebung der französischen Kontinentalsperre 1814 brachte die britische Aristokratie ins Rheintal.
© Fritz Engelhardt, Niederdollendorf, Aquarell, 36 cm x 48 cm, 1997
Mit der
Einrichtung einer regelmäßigen Schiffsverbindung zwischen Köln und
Rotterdam 1825 und einer weiteren Verbindung zwischen Köln und Mainz 1827 war
der Rheintourismus nicht mehr aufzuhalten.
Schon in der Mitte des 19. Jahrhundert sollen es jährlich etwa 1 Millionen Menschen gewesen sein, die die Schönheiten des Mittelrheintals an Bord eines Schiffes genossen haben.
Schon in der Mitte des 19. Jahrhundert sollen es jährlich etwa 1 Millionen Menschen gewesen sein, die die Schönheiten des Mittelrheintals an Bord eines Schiffes genossen haben.
Montag, 25. Juli 2016
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