Montag, 10. Februar 2014

Rückblick auf die Vorführung Pastellmalerei Live

Während meiner Ausstellung "Painting is my life" habe ich samstags und sonntags Vorführungen in Pastellmalerei durchgeführt.

Mit den Vorführungen sollte erstens das Interesse an der Pastellmalerei geweckt werden und zweitens den Besuchern der Vorführung gezeigt werden, dass die Pastellmalerei für alle denkbaren Motive geeignet ist und mit dieser Technik wunderbare Ergebnisse erzielt werden können.

Die Aufgabenstellung lautete in 45 Minuten ein Pastellgemälde anhand einer Fotovorlage zu malen.

Das große Interesses an den Vorführungen, veranlaßte den Kunstverein Bad Godesberg einen Workshop Pastellmalerei zu veranstalten.
Der Workshop wurde am 1. und 2. Februar 2014 von 14 bis 18 Uhr durchgeführt und war für die acht Teilnehmer ein voller Erfolg.

Wegen der großen Nachfrage, soll der Workshop in naher Zukunft wiederholt werden und auch inhaltlich für Fortgeschrittene erweitert werden.


Hier nun noch einmal eine kurze Rückschau auf die in acht Vorführungen entstandenen Pastellgemälde.

Samstag, 8. Februar 2014

Workshop Pastell

Am 01. und 2. Februar 2014 wurde im Kunstverein Bad Godesberg der Workshop Pastellmalerei für Anfänger und Fortgeschrittene in dieser Technik durchgeführt. Der Workshop gliederte sich in drei Teile: A. Einführung in die Pastellmalerei B. Praktische Erprobung des Werkstoffes Pastell und Pastellgrund C. Erste Pastellmalerei nach einer Fotovorlage gestalten. A. Einführung in die Pastellmalerei 1. Vorstellung des Kursleiters 2. Pastellmalerei - Höhlenkunst erste Zeugnisse - Verwendung von Pigmenten - Impressionismus / Degas 3. Materialien - Pigmente - Bindemittel - Pastellpapiere / Sorten - Pastellgrundierung 4. Beginn Auswahl Motiv/Foto - Aufzeichnung - Untermalung / Farbwert - Komposition von Fläche zu Farbwerten im Malprozess - Malen von oben nach unten 5. Pastellsorten - Pigmente und Bindemittel - Verhältnis Anteil Pigment zu Bindemittel - harte und weiche Pastelle - Neuheiten - Werkzeuge und Hilfsmittel 6. Grundsätze im Malprozess - weich auf hart - dick auf dünn - hell auf dunkel - leuchtend auf matt 7. Fixierung und Lagerung - flache Lagerung - Zeichnungsschank oder Schachtelmappe - Seidenpapier Abdeckung 8. Rahmung - schwebende Rahmung - Glasreinigung B. Praktische Erprobung der Pastellfarben auf dem Malgrund Pastelmat Wir haben nach dem theoretischen Teil mit dem Malen eines Himmels begonnen, um die Kursteilnehmer mit dem Malgrund (in diesem Fall PASTELMAT weiß) und den Pastellsticks vertraut zu machen. Die Mehrzahl der Pastellmaler beginnt damit. Die Regel lautet ja auch: Male von oben nach unten, damit durch herabfallende Pigmente der bereit vollendete Bildteil nicht zerstört wird. Die Teilnehmer erhielten verschiedener Fotos, die sie in Pastelldarstellungen des Himmels umsetzen sollten.
C. Die Kursteilnehmer gestalten ein erstes Pastellbild nach einer Fotovorlage. Am zweiten Tag erhielten die Teilnehmer unterschiedliche Fotos von Landschaftsdarstellungen und Seestücken, mit denen sie eine eigene Bildkompositionen in Pastell malen sollten. Die Ergebnisse dieses zweitägigen Workshops von jeweils vier Stunden zeige ich im folgenden Video:

Dienstag, 8. Oktober 2013

Montag, 9. September 2013

Pastellmalerei Live


Harle, Ostfriesland
Malvorführung Pastell in der Ausstellung Fritz Engelhardt “Painting is my life”Im Haus an der Redoute, 53177 Bonn - Bad Godesberg, Kurfürstenallee 1a

In der Ausstellung vom 29. August bis 22.September 2013 zeige ich neben Aquarell- und Ölmalerei neue Pastellarbeiten aus diesem Jahr und führe an den Wochenenden Pastellmalerei vor.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Mittwoch bis Freitag: 14 Uhr bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag: 10 Uhr bis 18 Uhr

Beginn der Malvorführungen samstags und sonntags ab 14 Uhr.
Kommende Termine sind der 14., 15., 21. und 22. September 2013




Die Faszination der Pastellmalerei liegt in der Leuchtkraft ihrer Pigmente.
Ich verwende für die Pastellmalerei oft PASTELMAT als Bildträger und mit Schmincke Pastellgrundierung präparierten Museumskartons oder Acrylpapiere Der Untergrund sollte rau und farbig sein und eine gute Haftung für die Pastellpigmente bieten. Dies ist bei beiden Pastellpapieren sichergestellt.

Wie in der Ölmalerei gibt es auch hier feste Regeln:

weich auf hart,
dick auf dünn,
hell auf dunkel und
leuchtend auf matt!

Es ist mühelos und macht Freude, mit Pastellkreide zu experimentieren, zarte, verwischte Töne darzustellen und in Schichten zu intensiv leuchtenden Farben zu verdichten. Eine dünne Farbschicht nach der anderen wird aufgetragen, wodurch sich nach und nach die Farben intensivieren und Helldunkel-Kontraste herausgearbeitet werden. Man kann linear oder flächig arbeiten und durch Verwischen subtile Übergänge erzielen. Sie können dunkle über helle und helle über dunkle Farben setzen.


Hohes Venn
 Also harte Pastelle für den ersten Farbauftrag verwenden und mittlere bis dunkle Farbtöne auswählen. Dann weiter mit weichen Pastellen ausarbeiten.
Dafür die Pastelle halbieren, um kleinere Stücke zu erhalten. Die Pastelle mit drei Fingern halten und mit der Längsseite flächig über den Karton reiben.
Dabei entstehen Kanten, die vorzüglich für Bäume und Gebäude benutzt werden können. Blätter und kleinere Flächen male ich mit der Spitze der Pastellstücke, wobei auch wieder Kanten an der Spitze entstehen, die für ganz dünne Linien brauchbar sind. Man kann auch für Gräser und dünne Äste Pastellstifte verwenden - malen aber auf weichen Kreiden nur teilweise. Lieber kleine Pastellreste und Splitter aufheben!
Meine Pastellpapiere klebe ich mit Tapezierband auf eine Sperrholzplatte (oder MDF) und spanne sie in die Staffelei ein, so kann beim Malen der Staub nach unten fallen. Ich verwende grundsätzlich das in Malergeschäften erhältliche TESA–Tapezierband, da Billig - Produkte sich unter Umständen von der Sperrholzplatte lösen können.
Die Fragilität eines Pastellbildes erfordert unbedingt eine Fixierung. Leider haben die meisten Fixativ-Sprays den unangenehmen Nebeneffekt, die Farbgebung zu beeinflussen und Farben abzuschwächen oder zu intensivieren, so dass das Pastellbild immer anders aussehen wird als im unfixierten Zustand. Daher sollte in jedem Fall ein Pastell-Fixativ verwendet werden. Selbst mit einem Fixativ versehen, sollten die Bilder unbedingt unter Glas geschützt werden und die Scheibe nur mit einem feuchten Lappen gesäubert werden - durch die statische Anziehung eines trockenen Lappens können sich selbst fixierte Pigmente lösen und am Glas haften.

Die Lagerung der Pastellgemälde erfordert ein zusätzliches Schutzpapier und einen Ort, an dem die Werke liegend aufbewahrt werden können. Sehr geeignet sind Karten- oder Zeichnungsschränke.

Stürmische See
 
Die bei den ersten Vorführungen in ca. 60 Minuten entstandenen Pastellbilder zeigen die Vielfalt der Möglichkeiten Landschaften und Seestücke darzustellen.



Bianca Grat, Bernina

 


 

Ich lade alle an der Pastellmalerei Interessierte für die kommenden Vorführungen herzlich ein.





Donnerstag, 8. August 2013

Sonntag, 9. Juni 2013

Ausstellungs-Vorankündigung

Exhibition in the Municipal Gallery "Haus an der Redoute"
Bonn-Bad Godesberg, Kurfürstenallee 1a

Opening: Wednesday, 28th August 2013, 19 h
Exhibition: 29th August to 22nd September 2013

Opening times:
Wednesday to Friday 14 - 18 h
Saturdays and Sundays 10 - 18 h
Saturdays and Sundays Fritz shows pastel painting live.
Beginning at 14 h